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Ironman-Langdistanz: Christian Grubers Erfahrungen mit dem Dexcom G5

Ich lernte Christian Gruber im Rahmen meines Jobs für Nintamed/Dexcom Austria kennen. Er wollte das Dexcom System testen und so habe ich ihm ein Gerät für eine Probewoche vorbeigebracht. Und wie es so ist, wenn sich 2 Diabetiker und Ausdauersportler treffen, artete die Unterhaltung in ein Fachgespräch über Diabetes, Sport- und Trainingslehre aus.  Hier ein höchst lesenswerter Bericht über das Antreten von Christian über die IM-Langdistanz in Podersdorf und seine Erfahrungen mit dem Dexcom G5 mobile – CGM System. Aber lest selbst!

Der Beginn

Ich kann mich noch erinnern, als wäre es gestern gewesen, wie Max bei mir zuhause war und wir die ersten Gespräche geführt haben, was denn der zum damaligen Zeitpunkt bereits über die GKK zugelassene Dexcom für eine Veränderung bedeuten würde. Ich konnte es mir eigentlich weder vorstellen noch wagte ich zu träumen, wie und in welcher Weise sich das Leben eines Sportlers der im Alpinen im Sommer und Winter ebenso zuhause ist wie auch bei meiner Leidenschaft zum Triathlon-Sport.

Eigentlich ging – Dank des Support und der Tipps von Max – dann alles sehr flott und Ende August 2016 war es soweit und Max kam – nach einer vorangegangenen 2 Wochen Probezeit mit dem G4 – mit meinem neuen Dexcom G5 mobile zu mir.

Wir saßen im Garten und Max erklärte mir in Ruhe und sehr ausführlich alles von ersten Schritten, Platzierung des Sensors, die Systemkomponenten, Software etc. bis hin zur Auswertung oder der Einrichtung von Followern via „Dexcom share“, doch mehr darüber im Detail später. Nur soviel: Letzteres ist eine sehr geniale Möglichkeit, dem Partner, Freunden oder vertrauten Personen die Sicherheit zu geben, dass alles okay ist, auch wenn man mal für einige Zeit nicht erreichbar ist oder eine Trainingsausfahrt aufgrund eines Patschen am Reifen oder einer Änderung des Ziels oder der geplanten Strecke länger dauert, bzw. besonders für Eltern eine Hilfe zur Beruhigung, dass mit dem süßen Zwerg alles in Ordnung ist, ob in der Nacht, oder während der Schulzeit, mit der Sicherheit, dass die Werte passen.

Mit dem Dexcom zum Ironman

Am ersten Septemberwochenende war es dann soweit, das neue Teil gerade mal eine handvoll Tage am Körper – der perfekte Zeitpunkt für einen herausfordernden Praxis-Feldtest des Dexcom CGM :

Am Start beim 29. Austria-Triathlon über die IronMan Distanz in Podersdorf am 03.09.2016!

Ich möchte hier anmerken, dass ich 2006 bei einer routinemäßigen Gesundenuntersuchung mit der Diagnose D.M. Typ-1 konfrontiert wurde und bereits unmittelbar nach dem Krankenhaus Aufenthalt und meiner Einstellung mein Leben natürlich mit mehr Aufmerksamkeit, Akribie und Kontrolle geführt hatte, jedoch Sport in gewohnter Form beibehalten habe und auf keinen Adrenalinkick oder keinerlei Abenteuer im Sport verzichtet habe.

Was jedoch seit meinem ersten Triathlon Start 2013 noch herausfordernder beim Training für die Lang-Distanz war, waren zu Beginn oder über lange Zeit während der Trainingseinheiten Ausreißer aufgrund nachwirkender Muskelbelastungen und dadurch nächtliche Hypos , beim nächsten mal dann wieder aufgrund zu gut gemeinter Prophylaxe das entgegengesetzte Spiel nach oben auslösten, was meinem Hba1c in dieser Zeit keine tollen Werte bereitete, was mich massiv nervte, da ich wusste, ich hatte es geschafft, bei meiner Diagnose innerhalb von 3 Monaten den Hba1c von 13,6 auf 5,9 wieder zu korrigieren, was ein Wahnsinnsergebnis war, was jeder betroffene bestätigen wird.

Aufgrund dieser Trainings-Schwankungen war er nun zwischen 6 und 7, was keineswegs berühmt ist und mir echt stinkte. Aber was tun? Das Training und die längeren Einheiten oder Tagestouren im Alpinen sorgten gelegentlich immer wieder für diese ups & downs und was für mich absolut nicht in Frage kam, da ich wusste von damals, dass es auch mittels Basis-Bolus Therapie zu schaffen ist, war die Tatsache, dass es für mich kein zusätzliches Teil geben wird, was mit Schläuchen etc. an meinen Körper geplugged ist (mittlerweile sind schon schlauchlose Systeme von Pumpen am Markt die sicherlich mal einen Test oder eine Überlegung wert sind!)

Wie der Dexcom hilft

Und dann, die Info über das mittlerweile doch echt ausgereifte CGM System von Dexcom, koppelbar mit Smartphone, permanente Werte und Trends egal ob am Berg, am Rad oder beim Laufen und zu jedem Zeitpunkt wissen zu können, was mein System gerade macht und nicht nur einen kontinuierlichen Werteverlauf sondern auch Trends mit denen man echt was anfangen kann! Im Wasser gibt’s zwar aufgrund der Tatsache, dass du kein Empfangsgerät mit bei dir hast, auch keine Werte, jedoch sind die Sensoren sowie der Transmitter absolut wasserdicht (was bei anderen Produkten nicht garantiert wird), egal ob beim Training, im Wettkampf oder im Winter bei Minusgraden bei einer hochalpinen Tour oder beim erholsamen Thermenaufenthalt.

Also – da war ich nun in Podersdorf, am Tag vor dem Wettkampf mit Robert, einem guten Freund und Trainingspartner angereist und nach dem Check-in des Rennrads in der Wechselzone das Quartier bezogen, magaziniert und bewaffnet mit gesunder Nahrung
(2 Semmerl mit Käsewurst & Gurkerl, Mineralwasser ).

Von den Hausgästen gab’s als Willkommensgruß für jeden 1/8 Wein und so haben wir dann doch mit einem Sauvignon Blanc und einem Weißburgunder auf den morgigen, lange ersehnten Tag und meinen hoffentlich 1.Erfolg auf der IM-Distanz angestoßen.

Hier möchte ich anmerken, dass ich die letzten 5 Wochen vorm Wettkampf keinen Tropfen Alkohol getrunken habe, um hier Muskeln und Gefäße bestmöglich auch von dieser Seite vorzubereiten.

Für mich war es ja zum Einen ein Experiment über diese spannende Distanz wenn man so will, was man sich beim 1. Versuch erst einmal im Kopf verinnerlichen muss, was das bedeutet:

3,8KM Schwimmen, 180KM am Rad und dann die Marathondistanz von 42,195KM Laufen,

auch wenn ich unzählige Lauf- und Radmarathons bis dato immer erfolgreich gefinisht hatte. Das alles war einzeln und nicht wie hier in Serie auf einmal und was noch dazukommt, jeder hat dabei eine Disziplin, die er besonders liebt aber auch jene, die einem einfach absolut nicht liegt.

Diabetes als ungeliebter Untermieter

Und dann war da noch die Frage, was ein Körper, der Diabetes Typ-1 als unangenehmen Untermieter ausgefasst hat, bei solch körperlicher Belastung über +/- 12 Stunden machen wird, ob das mein Körper überhaupt irgendwie zu schaffen vermag oder mit welchen Anzeichen man rechen muss … ?

Am Zimmer haben wir alles für den morgigen Wettkampftag vorbereitet, während wir unser besagtes Dinner genossen haben. Nach dem Testen einiger Gels und vergleichen von Packungsgrößen und Inhaltsstoffen und deren Wirkungsdauer während der Saison, habe ich mich für EnsurePlus von Abbott mit H2O verdünnt am Rad entschieden, wovon ich – um für mich keine „Risikolücke“ entstehen zu lassen – 2 große Flaschen mit am Rad hatte, zusätzlich zur Aero-Trinkflasche am Lenker, welche ich für reine Flüssigkeitsaufnahme bei jeder Runde durch Iso-Getränke oder Wasser verwende.

Wie sich später herausgestellt hat, habe ich, trotz ausreichend hohem Puls und entsprechender Belastung, die der sportmedizinischen Literatur entsprechenden Mengen an Energy-Drinks keineswegs benötigt. Ein Grund dafür, war vermutlich die Tatsache, dass ich bereits 5 Tage davor begonnen habe, mittles Carbo-Loading meine Kohlehydrat-Reserven entsprechend zu füllen. Dies ist wirklich eine Gratwanderung und erfordert aus meiner Sicht echtes Controlling der BZ-Werte in den Tagen vorm Wettkampf. Für den Marathon habe ich mich für die 32g GU-Energy-Gel packs entschieden in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, wobei ich gestehen muss, dass ich jegliche Gels echt gut vertrage, was auch am Rad beim Training in der Aeroposition echte Vorteile mit sich bringt.

Am Wettkampfmorgen um 04:15 Uhr Frühstück: Stritzel und Trinkjoghurt und dann kurz vorm Start noch ein EnsurePlus, damit während dem Schwimmen und auch für danach beim Start der 180km am Rad ausreichend Reserven vorhanden sind. Wie jedes Jahr, vorm Start, unzählige Gedanken: hat man an alles gedacht, ist die Wechselzone nach dem Verlassen am Morgen mit allen Getränken, Gels, Salty-Stick-caps, der Dexcom am Bike, Kinesio-Tape zum zusätzlichen Schutz überm Sensor versorgt … , bis es dann ernst wird.

Die Uhr zeigt 06:50 und nachdem ich noch ein letztes mal die Toilette aufgesucht hatte und während der Warteschlange nochmal die Multisport-Funktion meines Garmins abrufte, wurde nach der morgendlichen Erleichterung der Neo an den Beinen schon warm. Noch kurz den Nacken im Reißverschluss-Bereich des Neopren mit Vaseline einreiben um Scheuerstellen bestmöglich vorzubeugen und dann musste ich mich echt beeilen, denn nun wurde es Zeit!

Die letzten 2-3 Minuten vor 7 Uhr, rein ins Wasser (Einschwimmen wird für Schwimmer wie ich einer bin überbewertet), Bade-Haube aufsetzten (dieses Jahr die Rote!), Brille und Noseclip, richten, Garmin auf Multisport und …

10-9-8-7-6-5-4-3-2-1 .. „Pengg!! – los geht’s!“

Das anfängliche Gewurl beim Massenstart ist mir ja bereits von der Mitteldistanz bekannt, da diese ja gleich mit der IronMan-Distanz am Samstag startet, nur geht’s heute über 2 Runden a 1,9KM.

Wie immer braucht es einige Zeit bis man seinen Rhythmus gefunden hat, bis sich die Traube ein wenig aufgelöst hat und man nicht alle 2-3 Züge die Beine eines anderen abklatscht. Da man vor Wettkämpfen im Sommer kaum den Neo gewöhnt ist, hofft ich, kein Stressgefühl aufgrund des nicht gewohnten Anzugs in Verbindung mit all den Gedanken die da präsent waren zu bekommen. Aber alles war gut. Nach ein paar hundert Metern war ich dann schließlich im für mich optimalen Wettkampf-Kraul-Modi und dann ging es dahin, herum um die erste Wendeboje, waren die ersten 700m geschafft.

Ein grandioser Tag…

…geniale Stimmung, die Sonne noch flach, da gerade erst aufgegangen, keine Wolke am Himmel und das Gefühl von freudiger Anspannung, was der Tag bringen würde war immer present. Der Gedanke an 2014, wo ich hier nach dem Passieren der 2. Wendeboje bereits gerade den Landausstieg zur Wechselzone ansteuerte, war mit einem mentalen Lächeln für einen kurzen Moment im Kopf, als ich dann dieses Jahr mit der roten Badehaube den schmalen Kanal beim Leuchtturm anvisierte wo die zweite 1,9KM Runde durchstartete. Nun wurde es noch angenehmer zu schwimmen, da die Teilnehmer der Mitteldistanz mit den blauen Badehauben mehrheitlich bereits in Richtung Wechselzone unterwegs waren.

Es wird heiß!

Was für mich jetzt schon zu einem Fragezeichen wurde, war die Tatsache, dass die Temperaturen durch das sich anbahnende Wahnsinns Wetter heute im knappen 30°C Bereich liegen werden, was eine großer Herausforderung für den Flüssigkeitshaushalt werden wird.

Zwar noch einige Meter vom Ausstieg entfernt spürte meine Hand dann plötzlich bei einem Armzug das erste mal den Boden und ich wusste, gleich war der erste Teil für mich echt zufrieden geschafft und nach 1 Stunde 24 Minuten ging es dann über den Zeitmesspunkt in die Wechselzone.

Der Neo wird dabei bereits im Wasser bis zu den Hüften ausgezogen und erst ab dem Teppich darf man das Teil dann ganz ausziehen. Beim Rad angekommen, raus aus dem Anzug, kurz abtrocknen und vorbereiten für die Radstrecke.

Leider hat sich das Kinesio-Tape aufgrund der Feuchtigkeit im Neo und der – wenn auch nur minimalen – Reibung meines Armes im Neo total von meiner Haut gelöst und so war nur mehr das Sensor-Patch-Pflaster auf meinem Arm, wobei ich nun nur hoffen konnte, dass dies den Tag trotz Hitze, Schweiß und Wind weiter unbeschadet überstehen würde. Sockerl und Schuhe, Helm, Handschuhe, Brillen und Startnummer alles auf und weiter geht’s, mit dem Rad bis zur Startmarkierung im Laufschritt und ab dort in den Sattel, wo ich mich die kommenden +/- 6 Stunden befinden werde.

Mittlerweile hat der Dexcom Empfänger mein Sensorsignal empfangen und zeigt mir ab nun die kommenden Stunden zu jedem Zeitpunkt meinen aktuellen Blutzucker-Status, welcher aktuell mit 180 nach dem Schwimmen absolut okay war.

Die Menge der Zuseher ist aufgrund des Traumwetters am heutigen Tag ein Wahnsinn und ein tolles Gefühl beim Verlassen der Wechselzone hinauf zur Ortsausfahrt von Podersdorf in Richtung Frauenkirchen. Der sehr flache und bei wenig Wind schnelle Radkurs zweigt dann kurz vor Ortsbeginn rechts auf den Güterweg ab und führt vorbei an Glashäusern, Pferdekoppeln, wieder der Straße entlang bis zur Darscho-Lacke, vor welcher der Kurs rechts abzweigt und weiter auf Rad- und Güterwegen zurück zur See-Landesstrasse verläuft, die nach einer Runde wieder aus südlicher Richtung nach Podersdorf zurückführt. Pro Runde oder anders gesagt aufgrund meiner aktuellen Geschwindigkeit von 30,8 km/h trank ich pro Stunde einen halben Liter Flüssigkeit in Form von Wasser bzw. Iso-Getränken, nahm ebenfalls pro Stunde ein Salty-Stick-cap und natürlich gleich beim Wegfahren kurz nach dem Start einen kräftigen Schluck aus meiner Flasche mit den EnsurePlus.

Die erste Runde war gefühlsmäßig rasch vorbei und fühlte sich toll an. Einfahrt zurück in Podersorf, faszinierte Zuseher und natürlich auch Familie und Freunde darunter, über die man sich bei Wettkämpfen dieser Art immer als mentale Unterstützung besonders freut. Wie gesagt, alles lief bis jetzt zufrieden nach Plan, noch eine neue Wasserflasche vorm Verlassen in die zweite Runde in der Fahrt gegriffen, diese in die Aero-Flasche umgefüllt und weiter ging es in die nächste Runde. Der Wind wurde ein wenig stärker was sich in einem Schnitt von 29 km/h widerspiegelte.

Seltsam war, dass der Dexcom trotz voller Aktivität und einem Puls im Bereich von 150-160 bpm steigende Werte anzeigte, welche nun steigend auf über 300 waren, was keineswegs gut war, aber ich konnte nun nur mal abwarten, bis der Wert wieder sank da die „Maschine ja lief“ und wusste, dass ich vorerst meinem Energiehaushalt nichts zuführen brauchte außer eben Flüssigkeit und einen weiteren Salty-stick-cap pro Runde oder Stunde.

Bis zur 3./4. Runde lief es im Kopf ohne wirkliche Hürden, doch als dann immer mehr der Mitteldistanz-Starter und auch die Staffel-Teilnehmer von der Strecke verschwanden, war geistige Beschäftigung gefragt.

Ich begann mir vorzustellen, wie herrlich der Herbst werden wird, wenn ich den Sattel wieder verstärkt gegen den Rucksack am Berg tauschen würde, Klettern oder eine ausgedehnte Bergtour mit meinem treuen Labrador an der Seite, ob der Winter heuer hoffentlich mehr Schnee bringen würde? … Eigentlich gibt es unzählige Dinge, die man sich da alleine im Sattel während der fressenden KM im Kopf zergehen lassen kann.

Ein doch großer aber merkbarer Unterschied im Gegensatz zu den Trainingseinheiten war die Tatsache, dass es im Wettkampf ohne Ear-plugs im Ohr, also ganz ohne Musik abläuft, wobei ich auch in den Trainingseinheiten immer nur ein Ohr mit Musik versorge um den Verkehr immer ausreichend zu realisieren.

Nachdem nun auch die 5. Runde erfolgreich abgehakt war, ging es kaum zu glauben mit dem KM 151 in die letzte Runde am Rad. Ich hatte auch während der anderen Runden kaum etwas vom EnsurePlus zu mir genommen, da der Buffer des Carbo-Loading offensichtlich immense Wirkung gezeigt hat und meine Reserven mehr als aufgefüllt waren. Noch einmal vorbei am bereits bekannten Glashaus, Darscho-Lacke und zum letzten mal raus auf die Bundesstraße zurück nach Podersdorf, wo sich die begeisterten Zuseher nun aufgrund der Endorphin-Ausschüttung schon mehr als positiv bemerkbar machten! Obwohl es bereits während unzähliger Trainingskilometer auf meinem Rennrad doch einige Zeit benötigte, hier den neuen Sattel – einen Adamo attack ism – optimal zu justieren und in Verbindung damit auch die „optimale“ Position und Haltung für Tri-Aufleger auf meinem Rennrad  herauszufinden, hatte ich diese definitiv schon vorm Sommer optimiert.

Jedoch bei noch so perfekter Einstellung, ist man dann irgendwann froh, nach etwas mehr als 6 Stunden und 180KM aus dem Sattel zu steigen und das Rad wieder zurück in der Wechselzone mit für heute erfüllter Leistung in der Platzposition abzustellen.
Austausch der Bike-Schuhe gegen den Laufschuh, Startnummer von hinten nach vorne, Radhelm gegen Sonnenkappe, GU-Gel-packs in die Taschen des Castelli-Tri-Einteilers, Salty-Stick-Aufbewahrungsreservoir (leeres Messstreifen-Doserl ) ebenfalls ins Outfit, Garmin Multisport-Wechsel von Wechselzone-auf Laufen und los geht’s raus auf den Lauf-Kurs!

Die begeisterten und jubelnden Zuseher genießen die Atmosphäre definitiv gleichermaßen als die Athleten die sich der Herausforderung des Wettkampfs stellen! Vorbei am Camping-Gelände geht es raus, in Richtung Pferdegehöft, weiter vorüber an den Kamerun-Schafen und weiter nach Süden dem Radweg entlang, der dann vorbei an den Mangalitza-Schweinen und vorbei am Aussichtsturm bis zum Wendepunkt in der „Hölle“ führt. Wie während des Rad-Abschnittes wo ich den Dexcom Empfänger am Radlenker angebracht hatte, war dieser nun in der Tasche des Tri-Einteilers und gab mir mit Vibrations-Alarm jeweils Info, über meinen aktuellen BZ-Wert. Da der Körper nun nach Stunden hoher Aktivität wieder etwas Energie-Nachschub brauchte, führte ich pro Stunde ein großes GU-Gel-pack mit ausreichend Flüssigkeit zu, wovon ich unzählige Geschmackssorten hatte (ca. 23g KH pro 32g Nettogewicht).

Alle knapp 5KM gab es eine Labe-Station, wo es zu Beginn neben Wasser, Iso und Cola wirklich ausreichend Früchte wie Orangen, Bananen, Melonen für die Athleten gab.

Laut Dexcom waren die aktuellen Werte knapp unter 200, was ich nun versuchte, diese weitgehend zu halten, mit Obst, Getränken und – pro Stunde einem Salty-stick-cap! Aufgrund der fortgeschrittenen körperlichen Belastung hörte ich jedoch in erster Linie darauf, wie sich mein Körper anfühlte oder wonach er verlangte.

Zu Beginn der Laufstrecke tendiert man in der Regel unbewusst dazu, mit einer doch relativ schnellen Pace in den Marathon zu starten, was dann einige Kilometer braucht, bis man sich trotz der genau angezeigten aktuellen sowie der Durchschnitts-Pace dann langsam auf eine angepeilte Optimal-Geschwindigkeit einstellt und versucht diese möglichst konstant zu halten.

Ganz ehrlich wurde es nach den ersten 5-10 KM echt zur Herausforderung, unter den mittlerweile heißen Temperaturen und der bereits zurückgelegten Strecke die Motivation in Verbindung mit meinem Puls und meinem BZ-Wert in einem optimalen Bereich zu halten. Zu Beginn nach dem Wechsel musste ich häufig meinem kleinen Bedürfnis nachkommen, da ich am Rad doch einiges an Flüssigkeit und Iso zu mir genommen habe.

Die Temperatur machte mir ebenso zu schaffen, trotz meiner Sonnenkappe und Brillen, welche echt einen perfekten Dienst leisteten. Nach der ersten 10KM Runde fühlte sich mein Körper alles andere als frisch an und im Zusammenhang damit begannen meine Gedanken zu kreisen.

Die Zuschauermenge im Zielbereich nach umrunden der Wendestelle wieder hinter mir lassend und den bekannten Gesichtern ein „situations-optimiertes“ Lächeln zuwerfend verlasse ich das Zielgelände, welches ich natürlich heute um jeden Preis erreichen wollte. Wieder hinaus in Richtung Hölle laufend begann ich zu überlegen, wann ich eigentlich das letzte mal einen Marathon gelaufen bin. Ich hatte ja bis dato 1-2- … -7 Lauf-Marathons bzw. einen Ultra hinter mich gebracht aber – das war gefühlt schon einige Zeit her. Als ich dann laufend realisierte, dass dies bereits 18 Jahre her war, zauberte mir das selbst ein Schmunzeln in mein Gesicht und ich dachte, was soll’s – wir werden ja sehen, wie weit mich die Beine heute noch tragen werden.

Als ich dann nach einiger Zeit einen meiner besten Freunde und Wegbegleiter mir entgegenkommen sah, tat das gut, ein kurzer Blick, die Hand seitlich raus und ohne vieler Worte wussten wir, dass wir einander „good luck“ wünschten. Natürlich war auch Sandra mein Schatz entlang der Strecke und als ich sah dass auch Robert, mein Trainingsbegleiter und Motivator ebenfalls noch hier war – er ist auf der Mitteldistanz gestartet und wollte wegen einer Feier relativ bald fahren – war ich natürlich happy, auch ihn neben den Freunden der Sportordination noch hier zu sehen.

Die Faszination des Wettkampfes

Die Faszination des Wettkampfes wahrzunehmen, die Szenerie des Naturparks am Neusiedlersee, Gesichter, welche wie ich gleichermaßen gezeichnet aussahen von den Strapazen und der Temperatur – ein für mich sicherlich einzigartiges bis dato in dieser Form neues Erlebnis! Ich stellte mir die Frage, wie viele Runden wohl der eine oder die andere noch vor oder schon hinter sich haben würden? Sie sahen durchwegs echt fit aus, manche aber auch nicht. Was ich vielleicht noch nicht erwähnt habe, ist die Tatsache, gegenüber bisherigen Wettkämpfen, dass meine Endzeit für mich heute ehrlich keinerlei Rolle spielte. Klar hatte ich nicht vor 14 oder 15 Stunden zu brauchen weil das hätte jeglicher Realität zum Training widersprochen wird dann auch ein zähes Unterfangen.

Mein großer Traum heute hieß: „You can do it!“

Ich wollte das Ziel erreichen! Nachdem sich meine Pace doch verringert hatte – auf den ersten 10 KM lag diese zwischen 5:05 – 6:20 min/km max. oder im Schnitt eben so 6:20 min/km – so lag diese nach der zweiten Runde im Schnitt zwischen 6:30 – 7:50 min/km. Klar war ich froh darüber, ein aus meiner Sicht nun laufbares gutes Tempo gefunden zu haben, wo ich nach einigen Metern teils flotten Gehens und mich hart überwinden zu müssen, mich nun doch Schritt für Schritt besser fühlte.

Entlang der Laufstrecke in Zielnähe waren immer wieder Sandra und Robert unterwegs, welche mir mit positiven motivierenden Worten halfen, die andere Dinge die gerade in meinem Kopf herumgeisterten zu verdrängen. Robert beherrscht diese Gabe als witziger humorvoller Zeitgeist und sehr guter Freund perfekt, verstand aber auch meine anfängliche Enttäuschung. Enttäuschung? Naja – Wie bereits gesagt, hatte ich kein Zeitziel, als ich jedoch nach 7:40:20 mit einer ehrlich überraschend tollen Zeit zum Laufen startete, war da doch kurz der freche Gedanke im Hinterkopf. Grundsätzlich wäre es absolut möglich, in knapp 4h20min den Marathon zu laufen! Wer hätte auch denken können, dass es bis jetzt ehrlich toll lief für meinen ersten Versuch! Und ja, es lief nun „lockerer“ als zu Beginn, wenn man das so nennen kann, ich lies keine Labe aus, griff mir jeweils 2 nasse Schwämme mit kühlem Wasser, einen davon klemmte ich mir unter meine Kappe auf die Stirn, was perfekt kühlte und den anderen nutzte ich, um mein Gesicht und meinen Körper ebenso zu kühlen und vom Salz meines Schweißes zu befreien. Ich trank regelmäßig meist zwei Becher Iso und Wasser und ab der dritten Runde in der ich mich mittlerweile befand auch Cola. Im Regelfall bringe ich dieses süße Zuckerwasser nicht runter aber – nach über 10 Stunden Belastung ist der Körper in einem anderen Modi und entscheidet wie bei einem Buffet, was er möchte. Zwischendurch begegnete ich immer wieder Alex vom Team der Sportordination und Günter meinem Freund, der heute ebenso schon sichtlich gezeichnet von der Temperatur war, aber er kannte aus jahrelanger Erfahrung im Triathlonsport, was dies körperlich bedeutet und während er mir in seiner letzten Runde bereits am Weg zu seinem Ziel Hand abklatschend zurief. „Du hast es geschafft, das kann dir jetzt niemand mehr nehmen!“, war das wie ein mentaler Turbo, der meinem Selbstvertrauen noch mehr zusprach.

Ich hatte nun bereits ca. 32KM hinter mir und da war sie wieder die Frage, wer von all den mir entgegenkommenden noch wie lange in der brütenden Hitze laufen würde oder wann wer wohl in der letzten Runde laufen würde. Ich wollte es einfach wissen, da ich ein Bild für mich haben wollte, wie glücklich und voller Vorfreude diese Gesichter aussehen mögen. Ich habe nie an Günter’s Worten gezweifelt aber ich wusste, nichts oder niemand würde mich von der letzten Runde – den letzten 10KM – die mich noch vom Ziel trennten aufhalten. Meine Pace in der letzten Runde lag zwischen sage und schreibe 6:10 – 6:35 min/km als absolut passabel im Vergleich zu meinen Kilometern vorm Halbmarathon. Ein letztes mal um die Wendestelle in der Hölle und nun wurde alles federleicht und fühlte sich bei jedem Meter aktiver und kraftvoller an, da der Gedanke nur noch ca. 30 Minuten vom Ziel entfernt zu sein unvorstellbar war.

Ich blickte auf meinen Garmin und war trotz meines kurzen Zwischentiefs glücklich, was dieser anzeigte. Noch einen letzten Becher Flüssigkeit bei der Labe und ein „Daunggggscheee!“, denn ohne die Helfer wäre so ein Wettkampf nicht das annähernd Selbe! Noch eine letzte Kurve und entlang am Campingplatz, noch 500 Meter die mich von meinem Ziel der letzten Monate trennten.

Jubelnde Zuschauer pushen Dich mit Anfeuerungsrufen und Applaus durch die letzten hundert Meter.

Du kannst es kaum realisieren, da alles wie ein Traum erscheint, vorbei an der Wende, gerade hinein in den Zielkanal, unter dir der rote Teppich und dann …

„I did it!“ – nach 12 Stunden 30 Minuten und 22 Sekunden war ich tatsächlich im Ziel!

Läppische 6.400 Kalorien leichter, hat dieser Tag nicht nur bestätigt, dass ich mich nun auch „IronMan“ nennen durfte, sondern noch viel bedeutender, dass es nichts gab, was man trotz Typ-1 nicht machen und im Gegenteil schaffen kann!

Stolz freue ich mich zum ersten mal die doch gewaltige und tolle Medaille der Lang-Distanz umgehängt zu bekommen und endlich das rote „I rocked the 29. Austria-Triathlon“ T-shirt voller Stolz als Meines in Empfang zu nehmen, aber viel toller das Gefühl zu genießen, es tatsächlich geschafft zu haben! Im Zielbereich, ein Erdinger alkoholfrei und Wasser-Melonen und dann war ich wieder bei den anderen, bei Sandra, Günter, Robert, Family die sich ebenso mit mir freuten und mir ihre besondere Gratulation schenkten, da es ja echt etwas besonderes war! Oh yesss!!

Da der absolut bescheidene Winter der Saison 2015/2016 kaum oder sehr wenig Schnee für Skitouren in unseren Breiten brachte, hab ich mein Training relativ zeitig auch im Freien begonnen.
Anstatt der im best case benötigten 6:10 min/km Pace wurde es dann nur eine 6:55 min/km Pace, was mir im Ziel aufgrund des unbeschreiblichen Gefühls ehrlich egal war.

Ein sportliches Abenteuer von solch körperlicher Belastung wäre aus meiner Sicht ohne ein CGM-System wie jenes von Dexcom nur sehr schwer ohne akuten Risiken möglich. Nicht nur während des Wettkampfs zu jedem Zeitpunkt entsprechende Info über die aktuellen
BZ-Werte zu haben und dementsprechend fokussiert auf das Erlebnis zu sein ist einfach ein Traum.

Hier möchte ich festhalten, dass mein vorm Triathlonstart aufgebrachtes Sensor-Patsch-Pflaster trotz abgegangenen KinesioTapes unter Einwirken von Sonne, Wasser, Hitze, Schweiss etc. ganze 3 Wochen(!!) auf meinem Arm gehalten hat!

Muss auch gestehen, dass ich mich vom Hauttyp sicherlich auch zu den Glücklichen Menschen zählen darf, die absolut keine dermatologischen Probleme oder Spuren aufgrund des Pflasters aufweisen und nach sich ziehen. In der Regel hält bei nicht so glücklichen Phasen das Patsch gerade mal eine Woche, für die es auch ausgelegt ist.

Bedanken möchte ich mich für maßgebliche Unterstützung und Support bei:
Product Setup & Support 2016/2017:
#DiabetesUndSport – BLOG: Max Hüblwww.diabetesundsport.at
#Nintamed – Dexcom G5 www.nintamed.eu/p/products/dexcomg5
#P3Trisports: Vielen Dank an Robert Pscheidl und sein Team! – Garmin Forerunner 910XT, Castelli Cycling, Zoggs, Sailfish www.p3trisports.at
#LaufsportMangold: Wolfgang Mangold und sein Team in puncto Laufen einfach 1a!
Saucony Kinvara, Brooks pure flow, inov-8 f-lite195 www.laufsportmangold.at
Wilier Izoard
Abbott – EnsurePlus
GU energy labs

Nachdem Wettkampf gab ich meinem Körper mal vorab 4 Wochen Pause, woraus dann doch gute 6-8 Wochen mit kurzen Berglauf-Unterbrechungen wurden. Bei unverändertem Lebensstil und „normalem“ Essen, stieg mein Körpergewicht in dieser Zeit von 70,5kg auf unglaubliche 78kg an! Sandra und Ich haben jetzt im Frühjahr 2017 – zeitgleich mit der Fastenzeit – jedoch eher aus Gründen, um das System ein wenig zu reinigen und ein paar Kilogramm vorm Trainings-Start 2017 loszuwerden, verschiedenste Rezepte auf der Paleo-Basis versucht. Natürlich ist das auch aus DM Typ-1 Situation handlebar wenn auch mit anderen backups und mit besonderer Achtsamkeit. Ich hatte eine tolle Erkenntnis daraus, Nahrungsmittel und deren Stoffwechselprozess sehr gut kennenzulernen, da man immer wieder aus Überraschungen lernt!
Aktuell wäre ein Leben ohne Dexcom CGM in Verbindung mit Empfänger oder smartphone und apps wie der Health-app, Garmin, Diasend oder mySugr als perfekt miteinander kommunizierende Medien kaum mehr vorstellbar! Egal wo im täglichen Leben ob bei Outdoor Abenteuern, welche mir – ob alleine oder gemeinsam mit einer Gruppe humorvoller Naturliebhaber – großen Spaß machen und einfach ohne Bedenken stressfrei genossen werden können bzw. egal zu welcher Jahreszeit, ob im Sommer bei stundenlangem Aufenthalt in der Sonne am Berg, am Bike oder beim Laufen, oder im Wasser sowie im Winter bei eisigen Minusgraden bei hochalpinen Skitouren und Abfahrten – ein perfektes … für jeden Sportler, Natur- und Abenteuerliebhaber!

Gerne würde ich mich freuen, bei sich ergebender Gelegenheit aktuelle Neuigkeiten, wie den G6 als aktiver Sportler zu testen oder möglicherweise irgendwann einmal in Verbindung mit … 😉
Vielen Dank nochmals an Max für die Unterstützung und den Austausch bei jeglichen Fragen bei Herausforderungen des Alltags, vor allem bei den anfänglichen Erfahrungen mit dem Dexcom G5 mobile! Bitte entschuldigt, dass die begeisterte Schilderung meiner Erfahrungen im doch etwas aktiveren sportlichen Umfeld etwas länger wurde. Ich hoffe und würde mich sehr freuen, wenn ich dem Einen oder der anderen Gleichgesinnten Bedenken ein wenig nehmen und einen Anstoß geben konnte, ein vielleicht doch bisher weiter entferntes Ziel nun doch näher gebracht zu haben um es einfach zu wagen! Natürlich freue ich mich über Eure Antworten, Fragen oder einfach über sonstige Kontakte via Email über gemeinsamen Austausch von Fragen zu gemeinsamen Interessen!

Mit sportlichen Grüßen,
Christian

Mag.(FH) Christian Gruber
Christian Gruber – Outdoors
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#mylifeDN Software, Apps und Daten

Spät, aber doch möchte ich Euch vom 4. Treffen des MyLife Diabetes Networks (#mylifeDN) vom 11.-13. März 2016 in Rotterdam berichten. Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Themas „Software“. Was muss so eine Diabetes-Software können, was erwarten wir uns? Und ist das, was wir uns erwarten überhaupt realisierbar? Das sind nur einige Fragen, die wir in Rotterdam eingehend diskutiert haben. #mylifeDN Software, Apps und Daten weiterlesen

5 Weihnachtsgeschenke, die man einem Diabetiker NICHT schenken sollte

Weihnachtszeit ist Geschenke-Zeit! In den Städten drängen sich die Massen durch die Kaufhäuser und von der „Stillsten Zeit des Jahres“ ist weit und breit nichts zu bemerken. Deswegen möchte ich Euch helfen und euch Geschenke auflisten, die man einem Diabetiker bzw. mir  NICHT schenken sollte. Zur eigenen Sicherheit! Hier die 5 Weihnachtsgeschenke, die man einem Diabetiker NICHT schenken sollte:

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Out of office – Reply für Diabetiker

Eine Hypo im Büro ist immer sehr unangenehm. Ich kann mich dann nicht mehr auf meine Arbeit konzentrieren und Kunden, die telefonisch eine Auskunft brauchen, ist der momentane Hypo eigentlich auch sehr egal. Das hat mich dazu bewogen über eine „Hypo – Out of Office-Reply“ im Outlook nachzudenken… Out of office – Reply für Diabetiker weiterlesen

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„Morgen ist Weltdiabetestag!“, war heute tagsüber einer meiner meistgebrauchten Sätze. Als Antwort bekam ich meist nur ein ungläubiges Grinsen oder „Waaas? Es gib einen Weltdiabetestag? Wofür?“
Ja, den gibt es seit 1991. Und warum es wichtig ist, dass es diesen Tag gibt, möchte ich hier erläutern. Weltdiabetestag 2015. Warum? weiterlesen